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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

23. - 27. April 2019 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 2.765,-  pro Person im DZ ab / bis Florenz. Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich.

Einzelzimmer + EUR 290,-
Mind. 12 – max. 16 Gäste
Anzahlung EUR 280,-  pro Person

Frühbucherrabatt

EUR 75,- p.P. (bis 20. Dezember 2018)

Anmeldeschluss

20. Dezember 2018 / danach auf Anfrage

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Frühlingsblüten, Kunst und Genuss in und um Florenz

In der toskanischen Hauptstadt sind die Wurzeln der Renaissance zu finden, die sich in der Kunst, der Kultur und außergewöhnlichen Gärten wiederspiegelt. Villen und Gartenanlagen entstanden bereits zu Beginn des 15. Jh. in Florenz und auf den nahegelegenen Hügeln. Rasch verbreitete sich der Renaissancegarten, auch «italienischer Garten» genannt, im restlichen Italien und schließlich in Europa.

Im frühen 20. Jh. kommt es zur Wiederentdeckung der Renaissance und zur Wiedergeburt des Renaissancegartens, wovon prächtige Bespiele um und in Florenz zeugen. Bereits in der Frührenaissance erfolgte die Hinwendung zur Natur. Unbestritten bleibt die Schlüsselrolle der Medici-Fürsten bei der Entwicklung der toskanischen Villa und des italienischen Renaissancegartens, allen voran Lorenzo Il Magnifico.

Die Familie Medici suchte das Leben im Freien und die Kontemplation der Natur, indem sie Orte schuf, an denen der Mensch mit den Elementen der Natur verschmolz. Zudem förderte sie nicht nur große Künstler, Architekten und Gelehrte, sondern bescherte dem Volk das mächtigste Bankensystem der damaligen Zeit.

Unter der Führung von Dr. Ursula Prügger und in Begleitung der Landschaftsarchitektin Claudia Mezzapesa, erleben Sie das Florenz der Medici und ihrer Nachfahren in einem spannenden Miteinander von Tradition und Innovation.

Allgemeines: Start der Reise ab dem Flughafen Florenz am Vormittag. Ende der Reise am Flughafen Florenz am späten Nachmittag.

Lokale Führerinnen und Gartenexpertinnen: Die Reise wird ab Florenz von Frau Dr. Ursula Prügger begleitet. Die Führungen erfolgen durch eine Expertin der Kulturgeschichte in Florenz in deutscher Sprache und eine Landschaftsarchitektin in italienischer Sprache gedolmetscht durch Frau Dr. Ursula Prügger.

Restaurants: Ein Gourmet-Streifzug ergänzt das Programm und gibt einen ausgezeichneten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte Küche mit ihren lokalen Produkten.

Florenz & erste Besichtigungen

Geführter Kultur-Spaziergang durch Florenz Um in die Atmosphäre und die Geschichte der Stadt einzutauchen, begeben Sie sich mit unserer Kunstexpertin auf einen ersten Rundgang. Aperitif im Palazzo mit Renaissance-Garten mitten im Stadtzentrum, innerhalb der Stadtmauern im Palast einer Florentiner Adelsfamilie, befindet sich der äußerst gepflegte, originale Renaissancegarten, in dem für Sie der Aperitif bereit steht. Beim Willkommen-Abendessen in einer typischen Trattoria im Zentrum von Florenz, unweit vom Hotel, wird die traditionelle toskanische Küche gehuldigt.

Ausflug außerhalb und innerhalb der Mauern von Florenz

Ab dem 16. Jh. ließen auf den Abhängen des «Monte Morello» in Panoramalage die Medici und anderer noble Florentiner Familien Villen mit prachtvollen Gärten errichten. Ihre Vorliebe für diesen Hügel ist offenkundig.

Garten der Villa della Petraia. Dieser Renaissancegarten war ursprünglich ein von Niccolò Pericoli, Tribolo genannt, am Hang mit drei Terrassen konzipiert. Trotz verschiedener bedeutender Eingriffe nähert sich die heutige Gartenanlage der ursprünglichen aus dem 16. Jh. weitgehend an. Die Terrasse vor der Villa wurde «Piano della Figura» nach der Skulptur auf dem zentralen Brunnen bezeichnet. Auf der darunterliegenden Terrasse präsentiert sich ein weitflächiges Parterre, unterteilt in Beete und bepflanzt mit Zwergbirnbäumen, entsprechend dem «Giardino di Castello». Die dekorativen, geometrischen Blumenbeete sind dagegen ein großartiges Beispiel eines Blumengartens aus dem 19. Jh. Durch die in der Villa untergebrachte Sammlung der von Justus Utens geschaffenen 14 anmutigen «Lunetten», in denen er die Medici-Villen um 1599 in einem Zyklus repräsentiert, ist der Garten um eine Attraktion reicher. Die präzisen, mit unendlich vielen liebevoll gestalteten Details angereicherten Illustrationen der Gärten der Spätrenaissance stellen ein Unikum dar.

Bei der «Villa di Castello» handelt es sich um den ersten und vielleicht faszinierendsten Medici-Garten, der seit 1477 im Eigentum der Familie ist. Niccolò Pericoli erhielt 1537 von Cosimo I den Auftrag, diesem Garten Form zu verleihen. Um ein zentrales Zypressen-Labyrinth und in der Achse mit der Tiergrotte, stellt der Garten eine Allegorie der Herrschaft der Medici dar. Eine der botanischen Kuriositäten sind die Zwergbirnenbäume, platziert gemäß dem Vorbild der Renaissance in der Mitte der Blumenbeete des Parterres. Das Besondere an diesem Garten sind jedoch die Zitronen und die Geschichte um die im 16. Jh. größte und kostbarste Sammlung von Zitrusfrüchten in Europa, die sich hier befand. Paolo Galeotti, jahrzehntelang Gärtner und Experte von Zitrusfrüchten zeigt uns «seine Schätze». Einige stammen aus der Zeit der Medici und sind mindestens dreihundert Jahre alt. Ab Mitte April werden die Zitruspflanzen in Töpfen aus der Orangerie in den Zitronengarten gebracht, wo sie bis Mitte Oktober bewundert werden können.

Light Lunch, in einem zu einem Restaurant umgewandelten Laden mit blumenverkaufsecke

Besichtigung des Palazzo Medici Riccardi im Zentrum von Florenz

Bei diesem Palast handelt es sich um den ersten nicht kirchlichen Bau der Frührenaissance, der von der Familie Medici 1444 in Auftrag gegeben wurde. Sie widmen dem kleinen Garten im Innenhof und der Familienkapelle, für die der Palazzo Medici Riccardi berühmt ist.

Anschließend steht Zeit zur freien Verfügung.

Abendessen mit Weinverkostung in einer gemütlichen Osteria-Vinothek in Florenz

Besuch dreier Gärten außerhalb Florenz & des historischen Archivs des Landschaftsarchitekten Pietro Porcinai

Die Villa Medici in Fiesole bei Florenz ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Villenbauten der Familie Medici. Der Garten der Villa ist auf drei Terrassen ausgelegt. Auf der obersten stehen Zitronenbäume in Töpfen, die zweite ist mit Magnolienbäumen, Blumenrabatten, Buchsbaumhecken und einem großen zentralen Brunnen ausgestattet. Die dritte Terrasse wurde 1911 bis 1923 vom englischen Landschaftsarchitekten Cecil Pinsent und von Geoffrey Scott im italienischen Stil mit einer Pergola ausgestaltet.

Der Garten der «Villa Le Balze» in Fiesole befindet sich heute im Eigentum der Georgetown University. Es handelt sich um eines der faszinierendsten Beispiele für die Arbeiten von Cecil Pinsent (1884-1963) und Geoffrey Scott. Auf derselben Höhe  der Villa Medici auf dem Südhang der Hügel von Fiesole gelegen, bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick auf Florenz. Auf einer langen Terrassenanlage erstreckt sich der Garten in unterschiedlichen Gartenzimmern nach dem Vorbild einer italienischen Barockgartenanlage. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich Rampen, Treppchen und eine Grotte sowie Zitronen.

Unsere Landschaftsarchitektin erklärt Ihnen historische und architektonische Hintergründe zu den sog. «anglo-florentinischen» zählenden Anlagen.

Weiterfahrt von Fiesole nach Settignano

Privates Light-Lunch im prachtvollen Rahmen der »Villa Gamberaia»

Die weltberühmte «Villa Gamberaia» ist ein perfektes Beispiele für Gartenarchitektur und Quintessenz des Renaissancegartens. Obschon der Originalgarten auf das 17. Jh. zurückgeht, entwarf Prinzessin Ghyka von Serbien im späten 19. Jh. die berühmten Wasserterrassen. In einem Rundgang mit unserer Gartenexpertin bestaunen Sie das um einen Springbrunnen angelegte, einzigartige Wasser-Parterre mit seinen vier Becken. Die sog. «Bowling Allee», eine Längsachse von 225 m, stellt das zentrale Element des Gartens dar. Sie öffnet sich gegen den Süden in Richtung des Arno-Tals. Im Norden, im Nymphäum wird sie dagegen von Jahrhundert alten Zypressen geschlossen.

Besuch des Porcinai Archivs. Pietro Porcinai war der größte italienische Landschaftsarchitekt des 20. Jh. Er hat Landschaftsgestaltungen in den unterschiedlichsten Maßstäben entworfen und realisiert: vom Garten bis zum Stadtpark, vom Industriegebiet bis zum Feriendorf, von der Autobahn bis zum Landwirtschaftsgebiet. Unter seinen mehr als 1.100 realisierten Projekten in Italien und in verschiedenen Ländern der Welt gibt es auch außergewöhnliche Landschaftsgärten, nämlich Gärten, in denen der Mensch nichts getan zu haben scheint.

Das Archiv von Pietro Porcinai befindet sich in einem der vom Meister entworfenen Orangerien im Park der Villa Rondinellli in San Domenico, Fiesole - Florenz, einer besonders eindrucksvollen Umgebung, die auf eine Beziehung zur Natur hinweist, welche den roten Faden seiner Arbeit bildet.

Es stellt ein wichtiges dokumentarisches und kulturelles Erbe dar, weshalb die Familie Porcinai es seit über 25 Jahren direkt und ohne jegliche finanzielle Unterstützung verwaltet und geschützt hat.

Abendessen in einer gemütlichen Trattoria in Florenz

Auf den Spuren der Iris in und um Florenz der Terracottatöpfer in Inpruneta

Besuch der Irissammlung auf der Piazzale Michelangelo in Florenz. Der Garten der Iris auf der Piazzale Michelangelo entstand 1954 anlässlich einer internationalen Iris-Ausstellung. Die Stadt Florenz galt als die natürliche Heimat für diese Veranstaltung aufgrund der Verbindung, die schon immer in der Geschichte mit dieser Blume bestand. Denn in ihrem Banner, als Emblem, ist eine rote Iris im weißen Feld und nicht eine Lilie, wie irrtümlich geglaubt wird.

Die Geschichte der sogenannten «Lilie» von Florenz ist nämlich umstritten. Es scheint, dass sie von einer weißen Iris stammt, der Iris Florentina, die zur Zeit der florentinischen Republik im Arno-Tal wuchs und dass das Volk «Eiszapfen» wegen der weißen, leicht bläulichen Farbe, eben jener des Eises, nannte. Von «Ghiaccio» scheint sich auch der Begriff «Giaggiolo», der in der Toskana für Iris verwendet wird abzuleiten.

Die Stadt Florenz organisiert seit 1954 in Zusammenarbeit mit der Italienischen Gesellschaft für Iris jedes Jahr einen Internationalen Iriswettbewerb (hohe Bartiris und Rabattiris) mit breiter Beteiligung und internationalem Konsens. Bis heute wurden achtundfünfzig Wettbewerbe mit einer Rekordbeteiligung von 150 neuen Sorten im Jahr 2004 durchgeführt. Transfer zur etwa 8 km von Florenz entfernten Villa La Massa

Besichtigung des Gartens der Villa La Massa am Ufer des Flusses Arno. Die 1525 als Sommerresidenz von einem berühmten Verleger des florentinischen Adels erbaute Villa blieb bis 1788 im Besitz seiner Familie. In der Folge wechselte sie mehrfach die Eigentümer, von einem Kardinal zu einem französischem Hotelier und einer russischen Adeligen als sie 1948 von der Familie Sears in ein «Hotel de Charme» umgewandelt wurde. Schließlich erwarb die Luxus-Hotelkette Villa d'Este die Villa La Massa im Jahr 1998 und brachte sie in ihre alte aristokratische Pracht zurück. Der Gebäudekomplex ist von einem 9 Hektar großen Park umgeben. Die Iris-Kollektion gilt das Wahrzeichen des «neuen Gartens», der sich wie ein Belvedere über dem Fluss öffnet: wieder blühende hohe Iris, mittlere Iris und Zwergiris in Gelb, Weiß und Blau, dazwischen durch blaue Agapanthus und cremefarbene Pfingstrosen belebte Weg führen zum Arno.

Zusammen mit dem Kräutergarten und Gemüsegarten des Küchenchefs ist der neue Irisgarten ein Ort der Inspiration, ähnlich dem Konzept des traditionellen «Jardin Verger Potager», der die produktiven Aspekte mit den ornamentalen des Gartens der Genüsse in Einklang bringt.

Der Irisgarten wurde vom Landschaftsarchitekturbüro von Maria Chiara Pozzana entworfen und in mehreren Phasen ab 2012 unter Mitarbeit der Sie auf dieser Reise begleitenden Landschaftsarchitektin realisiert. Heute stellt der Garten eine der bedeutendsten Iris-Sammlungen in Florenz dar.

Light Lunch in der Villa la Massa. In einer Renaissance-Atmosphäre lädt die am Arno gelegene Villa La Massa dazu ein, die Lebenskunst des florentinischen Adels wiederzuentdecken, die von feinstem Komfort geprägt ist.

Fahrt nach Impruneta und Besuch zweier Terracotta-Töpferwerkstätte. Nicht nur in den toskanischen Gärten finden Sie die berühmten Terracotta -Töpfe aus Impruneta. Besonders sind die gelbliche Farbe und die Härte der Terracotta, die in diesem Ort Verwendung findet. Die Tongefäße zeichnet eine außerordentliche Frostresistenz aus. Drei bedeutende Töpfereiwerkstätten folgen noch der alten Technik, die auf das Jahr 1098 zurückgeht. Zeit zur freien Verfügung in Florenz

Abendessen in einer gemütlichen Trattoria in Florenz

Besuch eines Gartens innerhalb der Mauern von Florenz & Mittagessen

Besuch der Duft-Welt eines berühmten Florentiner Parfümeurs. In diesem Labor «verkosten» Sie edle Essenzen aus vielen Teilen der Welt, die zur Parfümerzeugung verwendet werden und sind auf der Spur einiger Geheimnisse aus dem Reich der Blüten und anderer Duftstoffe.

Spaziergang im Giardino Bardini, einem bemerkenswerten Garten innerhalb der Mauern der Stadt, der mit einem traumhaften Panorama aufwartet und Ihnen einen wundervollen Abschieds-Blick auf Florenz gewährt.. Der Giardino Bardini existierte wahrscheinlich bereits im Mittelalter und wurde nach dem letzten Besitzer, einem Antiquitätenhändler und Kunstsammler benannt. Nach einem fast 80 Jahre dauernden Dornröschenschlaf und seiner 5 Jahre anhaltenden Restaurierung, ist der Garten seit dem Jahr 2005 wachgeküsst. Im Zuge dieser Arbeiten, welche das Ergebnis einer wissenschaftlichen Rekonstruktion darstellt, wurde unter anderem die steile Barocktreppe renoviert. Auch neue Elemente fanden Einzug in den Garten. Verschiedene botanische Sammlungen bereichern heute den Giardino Bardini. Die beeindruckenden Details erläutert Ihnen unsere Landschaftsarchitektin, die an diesem umfangreichen Projekt mitwirkte. Mittagessen Bevor es Richtung Flughafen geht, genießen Sie das Mittagessen in einem schicken Restaurant, das einer kleinen Gärtnerei angeschlossen ist. 

Die Reise wird ab Florenz von Frau Dr. Ursula Prügger begleitet. Die Führungen erfolgen durch eine Expertin der Kulturgeschichte in Florenz in deutscher Sprache und eine Landschaftsarchitektin in italienischer Sprache gedolmetscht durch Frau Dr. Ursula Prügger.

Die Reise wird ab Florenz von Frau Dr. Ursula Prügger begleitet. Die Führungen erfolgen durch eine Expertin der Kulturgeschichte in Florenz in deutscher Sprache und eine Landschaftsarchitektin in italienischer Sprache gedolmetscht durch Frau Dr. Ursula Prügger.

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