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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

04. - 08. Mai 2020 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 2.735,– pro Person im DZ ab / bis Venedig, Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich

Einzelzimmer + EUR 490,–
Mind. 12 – max. 16 Gäste
Anzahlung EUR 280,– p. P.

Frühbucherrabatt

EUR 75,- p.P. (bis 20. Dezember 2019)

Anmeldeschluss

31. Januar 2020 / danach auf Anfrage

Buchungsanfrage

Venedigs exklusive Privatgärten

Unter der Führung unserer Gartenexpertin und Buchautorin Mariagrazia Dammicco «Die geheimen Gärten von Venedig» und Begleitung von Dr. Ursula Prügger, tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt, die Venedig Besuchern sonst verborgen bleibt.

Seit Jahrhunderten sind zauberhafte, verborgene Grünflächen Teil der urbanistischen und architektonischen Struktur der Stadt: Oasen der Stille, kleine Eden inmitten des Labyrinths von Gässchen und Kanälen – ihrer gibt es mehr als fünfhundert. Oft sind sie winzig und vielfach hinter hohen Mauern versteckt. Manche können nur von einem Kanal aus erahnt werden. Das Venedig der historischen Gärten ist als ein Kulturgut zu werten, welches von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Diese «Monumente» lebender Materie haben für die Stadt dieselbe Bedeutung wie seine Gemälde, Skulpturen, Kirchen und Paläste. Jeder Garten spiegelt den Geschmack, die Kultur, den Sinn für Ästhetik ihrer Eigentümer oder jener, welche die Gärten in ihrer Epoche geschaffen haben, wieder. Dahinter steckt häufig eine Geschichte, Philosophie oder Symbolik. Das Besondere der Venezianischen Gärten ist ihre Umgebung – das salzige Wasser. Kleine, in der Lagune schwimmende Ziegel oder Beete aus Erde wurden auf sehr engem Raum von Menschen angelegt und mühsam dem salzigen Element entrissen. So verfügt jeder «Hortus» über sein eigenes Mikroklima und Mini-Ökosystem, welches von ihren Eigentümern und deren Liebe zu Pflanzen am Leben erhalten wird. In Venedig sind die Gärten im Einklang mit den Auswirkungen der Mondanziehungskraft und dem Wechsel zwischen Flut und Ebbe. Die Kostbarkeit dieser Orte liegt in ihrer Zerbrechlichkeit, als ein Teil der Zerbrechlichkeit Venedigs selbst.

Ein Gourmet-Streifzug ergänzt das Programm und gibt einen guten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte venezianische Küche mit ihren lokalen Produkten.

Privatgarten Palazzo Grimani ai Servi

Dieser aristokratische Garten, der etwa 20 Minuten zu Fuss vom Hotel liegt, nimmt die typischen Stilelemente eines venezianischen Gartens auf: ein geometrisches kreisförmiges Parterre, das zwischen niedrigem Buchsbaum und Rosenbeeten zum Lustwandeln einlädt, ein Brunnen mit einem Mädchen, das eine Muschel stützt, eine schattenspendende Pergola aus Wein, Hortensien- und Pfingstrosenbordüren, ein antikes Brunnenbecken und steinerne Löwen. Heute begrenzen hochstämmige Bäume zwei seitliche Gartenbereiche, die dem Familienleben gewidmet sind. Verschiedenfarbigen Blüten lockern den Garten auf, Granatapfel- sowie Olivenbäume und ein kleiner Gemüsegarten bereichern ihn.

Garten und Innenhof der «Scuola vecchia della Misericordia»

Der Garten und der Kreuzgang waren ursprünglich Teil einer alten Augustinerabtei, die auf der antiken Insel Valverde stand. Ab dem 14.Jh. wurde sie zum prestigeträchtigen Sitz der Laienbruderschaft der Barmherzigkeit (Misericordia). Im Jahre 1920 erwarb der Maler und Kunstsammler Italico Brass das Anwesen und restaurierte es mit architektonischen Elementen orientalischer Inspiration. Heute beherbergt es das wissenschaftliche Restaurierungslabor des Museumszentrums von Venedig. Der Garten und der Kreuzgang behalten die Garten-Merkmale des ehemaligen Klosters einerseits und des Gartens eines venezianischen Palastes andererseits.

Vivaio Laguna Fiorita – eine Gärtnerei mitten in Venedig

Bei einem kurzen Stopp entdecken Sie, dass Venedig sogar im historischen Zentrum, , über eine kleine Gärtnerei mit dem treffenden Namen blühende Lagune verfügt. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 500 m2 bieten die Betreiber eine breite Palette von Pflanzen an.

Typischer venezianischer Mittagsimbiss

Garten des «Palazzo Rizzo Patarol / Grand Hotel Dei Dogi mit Kaffee

Der Park des Palazzo Rizzo Patarol war einst Sitz der Botschaft von Savoia und Frankreich sowie eines Klosters. Heute beherbergt der Palazzo das Grand Hotel dei Dogi. Ursprünglich war der Park ein botanischer Garten mit Blick auf die nördliche Lagune. Mit seiner eleganten Loggia palladischen Einflusses wurde er als «eine der venezianischen Besonderheiten, welche Fremden zu zeigen ist» zitiert. Vor einigen Jahren auf Wunsch der damaligen Eigentümerin Mariagrazia Boscolo restauriert, bewahrt er mit seinen kleinen Erhebungen, der Brücke und so genannten Eishöhlen seine suggestive, romantische Gestaltung.

Anschliessend Zeit zur freien Verfügung

Markt und Gärten auf der Insel Giudecca

Geführter Spaziergang am Rialto-Markt

Zur Erkundung der venezianischen Spezialitäten und um die Vielfalt an Farben und Gerüchen aufzunehmen, die die Jahreszeit schenkt, beobachten Sie das Marktleben und spazieren dann bis zu den Zattere – einer der beliebtesten Flaniermailen der Venezianer. Von hier geht es per Vaporetto auf die gegenüberliegende Insel Giudecca.

Gärten im Stadtteil La Giudecca

Auf der früher wegen der üppigen Obst- und Gemüsegärten beliebten Insel Giudecca, auf der die Venezianer bei frischer Luft und weiter Sicht flanierten, bestaunen wir die «salzigen Gemüsegärten» früherer Zeiten und die stimmungsvollen Grünanlagen von heute in verschiedenen Privatgärten. Von der Ostspitze der grossen Insel präsentieren sich San Marco und die südliche Lagune wie ein Gemälde.

Mittagessen im Hotel Bauer Palladio gefolgt von der Besichtigung des herrlichen Gartens

Garten des Kirchenkomplexes des Redentore

Der Kreuzgang des Klosters und der Gemüse- und Blumengarten liegen in Richtung der südlichen Lagune. Der von der berühmten Kirche des Andrea Palladio geschützte Bereich ist durch die Jahrhunderte gleichgeblieben und auch heute noch pflanzen die Kapuzinermönche dort Obst und Gemüse.

Privatgarten der «Manufaktur Fortuny»

Neben dem Molino Stucky liegt unerwartet der raffinierte Garten mit seinen Glyzinien, Rosen und Granatapfelbäumen, in der heutigen Form geschaffen von der Innenarchitektin Elsie Lee McNeill, spätere Gräfin Gozzi. Weiters haben Sie die Möglichkeit die berühmten Stoffe der Manufaktur Mariano Fortuny» zu bewundern, welche heute noch an dieser Stelle mit den Webstühlen aus den zwanziger Jahren hergestellt werden.

Im Anschluss Aperitif auf der Aussichtsterrasse des Hilton «Molino Stucky»

Bei einem Drink auf der Terrasse des Mulino Stucky, einer ehemaligen Getreidemühle und heutigem Luxushotel am westlichen Ende der Insel Giudecca, fangen wir das besondere Abendlicht ein und werfen aus der Vogelperspektive einen Blick auf die Stadt.

Das Restaurant, das sich in der Nähe unseres Hotels befindet, erreichen wir in wenigen Minuten zu Fuss.

Ein Überraschungsgarten und zwei Palastgärten am Canal Grande

Mariagrazia Dammicco führt Sie in einen geheimen Garten, dessen Name erst kurz vor Beginn der Reise gelüftet wird.

Privatgarten und Beletage des «Palazzo Nani Bernardo» im Stadtteil Dorsoduro

Die Fassade des Palazzo Nani Bernardo Lucheschi, an der Seite der Universität Ca‘ Foscarini und gegenüber der Francois Pinault Foundation gelegen, spiegelt sich im Wasser in der weitesten Kurve des Canal Grande. Im 16. Jh., für die Familie Bernardo erbaut, wurde sie im 18. Jh. umgestaltet und es kam ein Garten nach italienischem Stil hinzu. Gepflegt wird er heute von der Contessa Elisabeth Czarnocki Lucheschi. Sie beherbergt eine Trachycarpus fortunei aus dem Beginn des 20. Jh., die höchste Palme von Venedig

Mittagsimbiss in einem gemütlichen Lokal unweit des Palazzo.

Anna’s Garten im «Palazzo Malipiero Barnabò» im Stadtteil San Marco

Der Palazzo Cappello Malipiero Barnabò mit seinem traumhaften Garten weist auf den Canal Grande gegenüber vom Ca’ Rezzonico, während sich sein versteckter Eingang in der Nähe des Palazzo Grassi am Campo San Samuele befindet. Als der Palast im 13. Jahrhundert gebaut wurde, gab es am Canal Grande keine Gärten. Er wurde im 18. Jh. angelegt und orientiert sich am Renaissance-Stil mit seiner Vorliebe an zahlreichen Statuen. Der Garten reicht direkt an den Canal Grande und ist öfters Drehort für Filme und Schauplatz von Privatfesten. Der Palast wurde von 1986 bis Anfang 2016 von der kürzlich verstorbenen Gräfin Anna Barnabò bewohnt. Von Anfang an widmete sie sich vor allem ihrem Garten. So liess sie im Lauf der Jahre Hunderte von Buchsbäumchen, Oleanderbüschen, Iris und Rosen, wie die antiken Sorten «Blue Moon» oder «Salet», pflanzen. Zudem erblickte der weltberühmte Verführer Giacomo Casanova das Licht der Welt in diesem Palast.

Abschieds-Abendessen

In einem modernen Restaurant unweit vom Hotel, das Sie in wenigen Minuten zu Fuss erreichen, geniessen Sie eine venezianische, neu interpretierte Küche.

Antike Handwerkskunst und Marktspaziergang

Goldklopfer oder Ausweichtermin für Marktspaziergang

Der letzte italienische Blattgold-Hersteller weiht uns in seine Handwerkskunst ein. Seit 1926 erzeugt der Familienbetrieb in einem antiken venezianischen Gebäude in den Diensten von Mosaikkünstlern, Dekorateuren, Vergoldern, Restaurateuren und Küchen-Chefs Blattgold.

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN

Aufgrund des Vorlaufes können sich bei den Öffnungszeiten Änderungen ergeben, welche nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen. Dies betrifft auch die Gärten und Villen. Selbstverständlich werden wir im Fall, dass ein Garten nicht besucht werden kann, für einen gleichwertigen Ersatz sorgen.

AKTUELLES
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