Reisefinder

Im Reisefinder sehen Sie in welchem Monat wir Reisen anbieten


weitere Informationen

Reiseleitung

Brigitta Michel >>>

Martin Michel >>>

Termin

15. - 19. Juni 2020 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 1.995,-  pro Person im DZ ab / bis Zürich Flughafen oder HBF Chur. Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich.

Einzelzimmer + EUR 90,-
Mind. 10 – max. 15 Gäste
Anzahlung EUR 200,-  pro Person

Anmeldeschluss

30. März 2020 / danach auf Anfrage

Buchungsanfrage

Traumgärten in Graubünden

Graubünden war als  Freistaat "Gemeiner Drei Bünde" zugewandter Ort der Alten Eidgenossenschaft. Erst in der Mediation von 1803 wurde Graubünden ein Schweizer  Kanton.  Graubünden ist kulturell, wirtschaftlich und politisch vielseitig. Die sprachliche Vielfalt mit deutsch, italienisch und romanisch prägen die Bündner Eigenart.

Graubünden bietet Natur pur: mit 615 Seen, über 900 Berggipfeln und 150 Tälern ist Graubünden ein typisches Gebirgs - und Hochland. Bündner Wasser fliesst in drei Meere: Der Rhein mündet 1320 Kilometer nach der Quelle in Graubünden bei Rotterdam in die Nordsee, der Inn fliesst über die Donau ins Schwarze Meer und die Flüsse aus dem Misox, Bergell, Puschlav und dem Val Müstair in die Adria. Die Rhätische Bahn (RhB) verfügt als grösste Alpenbahn der Schweiz über ein leistungsstarkes 384km langes Streckennetz mit unzähligen Brücken und Tunnels als Kunstbauten. Spetakulär sind das Landwasser Viadukt, das Wiesner Viadukt, das Kreisviadukt in Brusio, das Soliser Viadukt und das Schmittentobel Viadukt mit Höhen von jeweils 110-210 Metern.

Graubünden hat ein reiches Erbe an historischen Gärten vorzuweisen. Während mehreren hundert Jahren haben Patrizierfamilien Paläste mit Gartenanlagen errichtet. Mit Baujahr 1544 stellt Schloss Haldenstein, Sitz des Gesandten des französischen Königs, mit seinen Hängenden Gärten ein frühes und exzellentes Bauensemble  der Frührenaissance dar. Bedeutende Herrschaftssitze wie Schloss Bothmar in Malans und Schloss Salenegg in Maienfeld sind mit ihren Gartenanlagen im 18. Jahrhundert entstanden. Die Gestaltung dieser Gärten wurde durch italienische und französische Vorbilder geprägt. Die Symbiose dieser zwei Gartentraditionen gilt als Eigenart der Bündner Barockgärten.

Der reiche Natur- und Kulturraum Graubünden hat Forscherinnen und Forscher schon seit jeher fasziniert und inspiriert. Heute verfügt Graubünden mit international renommierten Forschungsinstituten, Hochschulen und Höheren Fachschulen über ein breites Angebot im Bildungs- und Forschungsbereich.

Flächenmässig ist Graubünden der grösste Kanton mit 189000 Einwohnerinnen und Einwohnern zugleich aber auch der am dünnsten besiedelte Kanton mit Chur als Hauptstadt.

Stadtführung in Chur mit Martin Michel

Chur ist die älteste Stadt der Schweiz mit einer Siedlungsgeschichte von über 5000 Jahren. Die Hauptstadt Graubündens bietet den 38‘000 Einwohnerinnen und Einwohner als dynamische Zentrumsstadt hohe Lebensqualität mit einer malerischen Altstadt und einer interessanten Geschichte.

Die Hängenden Gärten von Rothenbrunnen mit Imbiss im Garten

Das Kurhaus Bad Rothenbrunnen wurde vom Bündner Architekten Emanuel von Tscharner 1888 neben der alten Bäderanlage erbaut. Dank den heutigen Besitzern Marina und Andreas Marugg ist das Hauptgebäude weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben.
Das Kurhaus steht am Fuss einer felsigen Steilwand. Dies ermöglichte das „Einhängen“ verschiedener Gartenteile bis hoch hinauf zur ehemaligen Liegehalle des Kurhauses in einer natürlichen Felskaverne mit grossartiger Aussicht über den Rhein und das Domleschg. Unzählige Trockenmauern und Steintreppen terrassieren den Steilhang..

Schloss Reichenau

Dieses Schloss liegt am Zusammenfluss von Hinter- und Vorderrhein, dem Geburtsort des Alpenrheins. Schlossherr Gian Battista von Tscharner führt uns durch Schloss und Garten. Der Aperitif wird aus der schlosseigenen Weinkellerei gereicht.

Schloss Bothmar

In Malans stehen uns die Tore offen für einen Besuch im Garten von Schloss Bothmar, der zu den  schönsten Barockgärten der Schweiz gehört.

Haldenstein – Schloss und Garten

Der Garten von Schloss Haldenstein vermittelt uns bis heute einen lebhaften Eindruck von der ungewöhnlichen Prachtentfaltung der Herrschaft im Zeitalter der Renaissance. Er ist ein ungewöhnliches frühes und bedeutendes Beispiel turmbewehrter, aufwendig auf künstlichen Terrassen angelegter Lustgärten, die in Anlehnung an die sagenhaften Gärten der Semiramis auch als „Hängende Gärten“ bezeichnet werden.

Engadin und Bergell

Das Engadin ist eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas und mehr als 80 km lang - Tal der Sportler und Naturliebhaber, aber auch Tal der Künstler, Geniesser und Feinschmecker.

Das italienischsprachige Bergell erstreckt sich von alpinen Maloja (1815m) bis hinunter in das liebliche Castasegna (680m). Das Bergell ist die Heimat der Künstlerfamilie Giacometti.

Zugfahrt nach St. Moritz

Von Thusis aus klettert die RhB durch Kehrtunnels und über Viadukte das Albulatal hoch in Richtung St. Moritz. Die harmonisch in die Landschaft eingebettete Linie ist ein Paradestück aus der Zeit der Bahnpioniere und gehört zum UNESCO Welterbe RhB. Noch heute gilt die 62 Kilometer lange Albulalinie als Meisterleistung in Sachen Bahntechnik und Linienführung. 1903 eröffnete die RhB die spektakuläre Strecke zwischen Thusis und St. Moritz nach nur fünf Jahren Bauzeit. Die rote Bahn klettert dabei über 1 000 Höhenmeter hoch – dank Solisviadukt, Landwasserviadukt oder den Kehrtunnels zwischen Bergün und Preda ohne Zahnrad.   

Segantinimuseum in St. Moritz mit Führung

Giovanni Segantini (1858–1899) gilt als bedeutender Künstler des realistischen Symbolismus und als grosser Erneuerer der Alpenmalerei im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der staatenlose Künstler zog 1894 von Savognin nach Maloja. Als Segantini auf dem Schafberg hoch über Pontresina am Mittelbild seines Alpentriptychons Werden – Sein – Vergehen arbeitete, ereilte ihn überraschend der Tod. Schon 1908 wurde dem Künstler zu Ehren in St. Moritz das Segantini Museum errichtet und eröffnet – wo heute weltweit die umfangreichste Gruppe von Werken des Künstlers versammelt ist.

Garten des Palazzo Salis in Bondo - mit Führung

Der Palazzo gilt als schönster Herrschaftsbau im Bergell.  Erbaut wurde er 1766–76 für den englischen Gesandten bei den Drei Bünden Graf Hieronymus von Salis-Soglio. An der Westseite wurde gleichzeitig mit dem Bau eine Gartenanlage mit Springbrunnen und einer symmetrische Freitreppe mit Zwischenpodesten angelegt. Noch heute wird der Palazzo vom englischen Zweig der Familie von Salis bewohnt.

Soglio

Soglio wurde zum ersten Mal 1219 urkundlich erwähnt und liegt auf einer sonnigen Bergterrasse. Üppige Gärten mit Mauern und Plätze mit Brunnen geben dem Bergdorf ein italienisches Flair.

Palazzo Casa Battista

Der Palazzo wurde 1630 von Ritter Baptista von Salis gebaut und ist heute noch in Familienbesitz der von Salis. Die Gartenanlage stammt aus der Bauzeit und ist geprägt durch die beiden Mammutbäume welche 1884 aus Amerika importiert wurden. Geschnittene Buchshecken, alte Obstbäume, Baumpäonien und Sträucher überraschen den Besucher der diese Vielfalt auf einer Höhe von über 1000m nicht erwartet. Der Palazzo erhielt  vom International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) die Auszeichnung "Das historische Hotel des Jahres 1998".

Haus Salis auf dem Sand von Martin und Brigitta Michel mit Apéro riche, Chur

1818 von Freiherr Rudolf Maximilian von Salis-Soglio erbauter, klassizistischer Gebäudekomplex mit Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Wasch- und Backhaus sowie einer ausgedehnten barocken Gartenanlage.