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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

15. – 21. April 2020 ( 7 Tage)

Reisepreis

EUR 2.895,- pro Person im DZ ab/bis Bari. Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich.

Zimmer mit Meerblick im Hotel in Bari auf Anfrage

Einzelzimmer + EUR 380,-

Mind. 12 max. 16 Gäste           Anzahlung EUR 290,- p. Person

Frühbucherrabatt

EUR 75,- p.P. (bis 15. November 2019)

Anmeldeschluss

08. Dezember 2019 / danach auf Anfrage

Buchungsanfrage

Apulien - vielfältig & authentisch

«Ich werde kaum irren, wenn ich voraussetze, dass die allermeisten Leser dieser Blätter kaum eine dunkle geographische oder geschichtliche Vorstellung von Lecce haben, und dass sie in einige Verlegenheit geraten, wenn ich ihnen andere uralte Städte dieses Landes nenne, wie Ostuni, Galatone, Nardo, Gallipoli, Oria, Manduria, Francavilla. Denn sind sie aufrichtig, so werden sie bekennen, dass sie davon gerade so viel wissen wie von irgendwelchen Orten in einer Provinz Kleinasiens.»

Ferdinand Gregorius, 1874

Tatsächlich ziehen auch heute noch viele Reisende ferne Ziele vor, ohne das faszinierende Apulien in Betracht zu ziehen. Ursula Prügger freut sich, Ihnen durch ihre Freunde deren Heimat von ihren unverfälschten, authentischen & vielfältigen Seiten näher zu bringen – denn Apulien existiert ...

Lokale Führerinnen und Gartenexpertinnen - Die Reise wird ab Bari von Frau Dr. Ursula Prügger begleitet. Die Führung in Bari und Castel del Monte erfolgt durch eine Expertin der Kulturgeschichte. In den Gärten heissen Sie die Eigentümer willkommen.

Restaurants - Ein Gourmet-Streifzug durch Apulien ergänzt das Programm und gibt einen ausgezeichneten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte Küche mit ihren lokalen Produkten.

Auf dieser Reise geniessen Sie entspannte und unbeschwerte Frühlingstage in der Natur Apuliens, die noch lange nachklingen werden.

Costa di Bari - Fünf Perlen – Barletta, Trani, Bisceglie, Molfetta und Giovinazzo – nordwestlich von Bari, der Hauptstadt reihen sich wie auf einer Kette aneinander. Diese Häfen an der Adria bestechen durch den weissen Stein, aus dem sie erbaut wurden und dem Blau des Meeres.

Terre di Bari - Für das ebene Hinterland des zentralen apulischen Landstrichs, parallel zur Hauptstadt Bari wird heute noch die antike im 13. Jh. unter Friedrich II geprägte administrative Bezeichnung als Terra di Bari, das Land von Bari, verwendet. Zwischen 1816 und 1861 bestand die Provinz der Terra aus 53 Gemeinden inkl. Bari als Hauptstadt. Historisch fand der Begriff Verwendung bis zum Beginn des Königreichs Italien 1861. Die Landschaft wirkt wie ein grosser Gemüsegarten.

Itra-Tal - Das Valle d’Itria zwischen Bari, Brindisi und Taranto ist eigentlich gar kein Tal, sondern vielmehr eine zerklüftete, zum Teil karstige wildromantische Hochebene in der Murgia. Früher Hinterland der reichen Küstenstädte, bildete es einen Zufluchtsort bei Invasionen vom Meer her, war es Durchzugsgebiet für Truppen und Händler von einer Küste zur anderen sowie Jagd- und Weidegebiet für die machthabenden Herrscher. Eichenwälder, Mandel- und Olivenbäume sowie die charakteristischen Trulli, die weiss getünchten Rundbauten mit ihren spitzen Dächern und eine Vielzahl an Trockenmauern prägen die reizvolle Kulturlandschaft.

Anreise und erster Rundgang in Bari

Ankunft Flughafen Bari - Treffpunkt am Flughafen mit Frau Dr. Ursula Prügger

Check-in Grande Albergo delle Nazioni, 5* in Bari - Historisches 5 Sterne Hotel in zentraler Lage im Zentrum von Bari.

Geführter Stadtspaziergang durch Bari - Sie erleben eine faszinierende Altstadt mit ihren historischen Gebäuden sowie dem bunten Treiben.

Gemütliches Willkommen-Abendessen auf der Terrasse des Hotels

Ausflug nach Castel Monte und Trani, Spaziergang durch den Olivenhain und Verkostung

Fahrt mit dem Privatbus ins Landesinnere nach Castel Monte

Geführter Rundgang im Castel del Monte, der steinernen Krone der Region Apulien - Erbaut im 13. Jh. im Auftrag des Kaisers Friedrich II. von Hohenstaufen, der im Alter von 3 Jahren Herrscher des Königsreiches Sizilien wurde, beherrscht die Burg mit ihrer massiven, achteckigen Form die Landschaft. Sie gilt als ein geniales Beispiel mittelalterlicher Architektur, wobei jedoch Bauelemente unterschiedlicher Stile, Traditionen und Epochen vereint sind.

Der streng mathematische und astronomisch konzipierte Grundriss basiert auf der Zahl acht, die sich ständig wiederholt und den Wissenschaftlern so manches Rätsel aufgibt. Bis heute ist unklar, welche Funktion die Burg, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, hatte.

Mittagessen in einer speziellen Masseria -In der antiken Masseria aus dem 15. Jh. bewirtet Sie Riccardo. Der Rechtsanwalt hat es vorgezogen seiner grossen Leidenschaft der Gastronomie zu folgen und den Familienbetrieb in fünfter Generation weiterzuführen. Die territoriale Küche berücksichtigt die Produkte der jeweiligen Jahreszeit, die grösstenteils auf seinem Grund und Boden angebaut werden.

Fahrt nach Trani

In Trani entdecken Sie den typischen apulisch-romanischen Baustil. - Die Hoch- und Blütezeit des stimmungsvollen Städtchens lag in der Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jh., als Kreuzfahrer und Kaufleute vor allem von Bari und Trani aus in das Heilige Land fuhren. Davon zeugt die Kathedrale San Nicola Pellegrino, die einzigartig unmittelbar am Meer gelegen in die Ferne weist.

Besuch eines kleinen Bio-Olivenölproduzenten - Nach einem gemütlichen Spaziergang im Olivenhain verkosten Sie mit dem Eigentümer des Hobby-Betriebes, den dieser in siebter Generation führt, sein vielfach prämiertes Extra Vergine Olivenöl. Für ihn ist es immer eine Freude, all den Einsatz, um eine hochstehende Qualität zu produzieren, belohnt zu sehen. Lokale Spezialitäten werden im Privathaus aufgetischt.

Rückfahrt zum Hotel

Check-out im Hotel in Bari und Fahrt durch das Itra-Tal, mit Besuch zweier spezieller Gärten

Fahrt mit dem Privatbus nach Andria - Besuch eines Weingutes mit Spaziergang im Weingarten und Verkostung - Seit acht Generationen wird der landwirtschaftliche, biodynamische Betrieb im Einklang mit der Natur und der Tradition bewirtschaftet und seit 2011 ist er Demeter zertifiziert. Neben dem Weinanbau in einer Höhe von 250 m ü. M. werden Gemüse, Obst und Oliven produziert. Das mediterrane Klima, eine sanfte Hügellandschaft, die Anwesenheit von Eichenwäldern und eine extensiv geführte Landwirtschaft tragen zur Erhaltung der Biodiversität und zur Ausgewogenheit dieses wertvollen Ökosystems bei.

Rundgang in einem besonderen Gemüsegarten und gemütliches Mittagessen - Der Gartenbesitzer und Chefkoch Pietro erklärt Ihnen seine Philosophie und Sie verkosten das Gemüse aus seinem Garten, bei einem traditionellen Mittagessen mit antiken Geschmackserlebnissen.

Weiterfahrt über den Nationalpark der Alta Murgia - Das Kernland Apuliens, die Murgia, erstreckt sich bis weit in die Provinzen Brindisi und Taranto.

Stopp in einem Garten bei Altamura - Die Geschichte dieses Gartens aus den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahm seinen Lauf als sich ein Agronom und Landschaftsarchitekt sowie seine Frau in ein gelb-weisses Haus aus dem Beginn des 20 Jh. und einen seit 50 Jahren verlassenen Garten mit Wäldchen aus 40 Pinus halepensis, acht Mandelbäumen, einem Vogelbeerbaum, einen Azoroldorn, eine Kletterrose der Sorte Félicité und Perpetué, einen Flieder sowie Brombeersträuchern verliebten und schliesslich 2009 kauften. Entdecken Sie diesen Garten ohne Erde, ohne Wasser, der mit viel zu viel Sonne und Hitze im Sommer und zu viel Kälte und Eis im Winter zu kämpfen hat. Filippo begleitet Sie durch seinen aussergewöhnlichen Garten der ausdauernden Pflanzen und Gräser, wie die Stipa austroitalica und Lygeum spartum, sowie im Territorium kultivierter Pflanzen. Bei einem Kräutertee im Glashaus erzählt er Ihnen auch über seine Bemühungen, um die Wiederherstellung der traditionellen mediterranen Macchia.

Weiterfahrt zu unserer Unterkunft - Check-in in der Masseria Cervarolo

Abendimbiss in der Masseria - Nach dem ausgiebigen Mittagessen lassen wir bei Wein und Häppchen den Tag ausklingen

Ausflug in einen Sortengarten, ein kleines verstecktes Gartenparadies und nach Ostuni

Sortengarten Pomona - Paolo führt Sie durch sein Reich der Biodiversität. In diesem Konservatorium hat er etwa 1‘000 zum Teil antike Sorten von Obstbäumen gepflanzt: Aprikosen, Zitronen, Orangen, Kirschen, Pflaumen, Quitten, Granatäpfel bis hin zu den Maulbeerbäumen. 30 verschiedene Tafeltraubensorten und 220 Feigensorten, wobei einige antike Besonderheiten wiedergewonnen wurden, wachsen auf seinem Grundstück im Ausmass von 10 ha eingebettet in eine typische mediterrane Macchia, in der natürlich Olivenbäume, aber auch Kräuter, nicht fehlen dürfen.

Mittagessen in einer Familiengeführten Trattoria im charakteristischen Ceglie

Spaziergang im Privatgarten bei Ostuni und anschliessender Kaffee - Die Gartenbesitzerin hegt und pflegt ihr kleines Schmuckstück mit grosser Leidenschaft.

Besichtigung der weissen Stadt Ostuni - Die Gemeinde (31‘700 Einwohner) ist etwa acht Kilometer landeinwärts von der adriatischen Küste entfernt. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln mit Blick auf die Olivenhaine vor der Adriaküste auf einer durchschnittlichen Höhe von 223 m. Aufgrund der vorherrschenden Farbe der Häuser trägt Ostuni den Beinamen Città Bianca (Weisse Stadt). Die Gegend um Ostuni wurde seit der Steinzeit besiedelt, ursprünglich durch die Messapier und dann durch Hannibal zerstört. Unter den Griechen kam es zum Wiederaufbau der Stadt. Ihr Name rührt vom griechischen Wort Astu Néon (Neue Stadt).

Rückfahrt in die Masseria Cervarolo und gemütliches Abendessen in der Masseria

Ausflug in einen botanischen Garten und nach Polignano a Mare

Geführter naturalistischer Spaziergang im paradiesischen Giardino Lama degli Ulivi - Im suggestiven Szenarium in einer vom Wasser ausgewaschenen Karstniederung (Lama) zwischen Meer und der Hügellandschaft liegend, verbinden sich Natur und Geschichte. Zeugnis davon sind die beiden freskengeschmückten Felsenkirchen Iacovella und Santa Cecilia. Dieses botanische Juwel glänzt mit seinen im Laufe von 20 Jahren bepflanzten ca. 2‘000 unterschiedlichen Pflanzenarten. Einige davon sind autochthon, wie die typische mediterrane Macchia mit den jahrhundertealten Olivenbäumen, andere hingegen exotischen Ursprungs, die sich aufgrund der Affinität zur Landschaft Apuliens und deren bioklimatischer Bedingungen perfekt einlebten.

Weiterfahrt an die Küste nach Polignano a Mare

Polignano a Mare - Das Geburtsstädtchen von Domenico Modugno, berühmt für seinen Ohrwurm «Volare», thront mit seinen weiss getünchten Häusern stolz und waghalsig auf den zum Meer abfallenden Klippen. Zeit zum Flanieren.

Mittagessen in Polignano a Mare - Nach einem Bummel durch die schmalen, idyllischen Gassen mit fantastischen Panoramapunkten geniessen Sie ein Mittagessen auf Fischbasis.

Kochlektion in «unserer» Masseria oder Zeit zum Relaxen - Der Chefkoch lässt Sie in seine Pfannen blicken. In einer Kochlektion verrät er Ihnen erstaunlich einfache Rezepte für Taralli, Orecchiette und Biscotti, mit denen Sie den Geschmack Apuliens nach Hause bringen.

Abendessen in der Masseria

Ausflug nach Alberobello, ins Weingut Amastuola und Besuch eines Privatgartens

Rundgang in Alberobello, der Stadt der Trulli, typische Rundbauten der Zone anschließend Fahrt vom Garten zum Weingut Amastuola

Amastuola, der Wein-GARTEN - Bei diesem Weingut steht nicht nur der vorzügliche und mehrfach ausgezeichnete biologische Wein aus vorwiegend autochthonen Rebsorten im Mittelpunkt, sondern auch ein Projekt des katalanischen Garten- und Landschaftsarchitekten Fernando Caruncho. Das weltweit einzigartige Werk, ein Zusammenwirken von Ästhetik, Produktion und Tradition wird international anerkannt. Die harmonische Folge von parallel über 3 km, wie Wellen gleitende Rebstockreihen werden lediglich von 24 Inseln mit insgesamt 1‘500 Olivenbäumen unterbrochen, die mehr als 800 Jahre alten sind. Die vom Forschungszentrum in Perugia untersuchten und datierten Baumgreise wurden auch an beiden Seiten entlang der Strasse, welche zur alten Masseria des Betriebes führt, gepflanzt und bilden eine silbrig-grüne, lebende Mauer. Das Licht und Schatten Farbspiel zwischen den silbrig glänzenden Olivenbaumblättern und dem intensiven Grün der Reben schenkt einen wunderbaren Kontrast. Ferdinando Caruncho spricht von «Wellen der Zeit, welche seit der Antike diesen Ort durchschreiten».

Weinverkostung und Light Lunch im Weingut Amastuola

Besuch Privatgarten mit Kaffee

Dieser einem Wäldchen gleichende nördlich von Massafra gelegene Garten besteht neben den uralten Olivenbäumen, Aleppo-Pinien und Johannesbrotbäumen aus spontaner Flora, welche in einem Kalktuffsteinbruch aus dem 15. Jh. auf unterschiedlichen Ebenen entstand. Der Steinbruch wird im lokalen Dialekt Zukkate genannt. Der Name des Gartens leitet sich vom antiken Werkzeug der Zuòkke ab, welches beim Schneiden der Steine verwendet wurde. Nach der Urbanisierung des Geländes entstand der Garten nach und nach in jahrelanger Arbeit unter dem unermüdlichen Einsatz von Elisabetta.

Rückfahrt in die Masseria

Abschiedsabendessen in der Masseria

Check-out und Rückreise

Frühstück, Check-out Masseria Cervarolo und Fahrt zum Flughafen, der etwa 75 Minuten entfernt liegt

AKTUELLES

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