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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

03. – 09. April 2019 ( 7 Tage)

Reisepreis

EUR 2.895,- pro Person im DZ ab/bis Bari. Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich.

Zimmer mit Meerblick im Hotel in Bari auf Anfrage

Einzelzimmer + EUR 360,-

Mind. 12 max. 16 Gäste           Anzahlung EUR 300,- p. Person

Frühbucherrabatt

EUR 75,- p.P. (bis 20. Dezember 2018)

Anmeldeschluss

31. Dezember 2018 / danach auf Anfrage

Buchungsanfrage

Apulien - vielfältig & authentisch

Erster Ausflug mit privatem Abendessen

Ankunftstag mit erstem Ausflug, privates Abendessen. Ankunft am Flughafen Bari mit anschließendem Transfer zum Hotel in Bari. • Check-in im Hotel Grande Albergo delle Nazioni, 5* in Bari. Welcome-Light Lunch im Hotel Fahrt nach Trani. Geführter Rundgang im stimmungsvollen Trani. Die Hoch- und Blütezeit des Städtchens (55‘800 Einwohner) lag in der Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jh. als Kreuzfahrer und Kaufleute vor allem von Bari und Trani aus in das Heilige Land fuhren. Davon zeugt die Kathedrale San Nicola Pellegrino, die einzigartig unmittelbar am Meer gelegen in die Ferne weist. Sie ist die Bischofskirche des Erzbistums Trani-Barletta-Bisceglie und eine der Normannenkirchen Apuliens. Trani war sowohl als Hafenstadt wie auch als Bischofssitz und Handelsstätte berühmt. Zeit für einen kleinen Spaziergang oder zum Einkaufen. Fahrt nach Terlizzi - Besuch eines kleinen Bio-Olivenölproduzenten. Nach einem gemütlichen Spaziergang im Olivenhain verkosten Sie mit dem Eigentümer des Hobby-Betriebes, den dieser in siebenter Generation führt, das vielfach prämierte Extra Vergine Olivenöl. Für ihn ist es immer eine Freude, all den Einsatz um eine hochstehende Qualität zu produzieren, belohnt zu sehen. Lokale Spezialitäten werden im Privathaus aufgetischt. Rückfahrt zum Hotel

Stadtrundgang in Bari, Führung in Castel del Monte

Geführter Stadtspaziergang durch Bari. Sie erleben eine faszinierende Altstadt mit ihren historischen Gebäuden sowie dem bunten Treiben und erhalten Zeit zum Einkaufen.

Fahrt mit dem Privatbus ins Landesinnere - Rundgang in einem besonderen Gemüsegarten und gemütliches Mittagessen. Der Gartenbesitzer und Chefkoch Pietro erklärt Ihnen seine Philosophie und Sie verkosten das Gemüse aus seinem Garten, bei einem traditionellen Mittagessen mit antiken Geschmackserlebnissen.

Geführter Rundgang im Castel del Monte, der steinernen Krone der Region Apuliens.

Erbaut im 13. Jh. im Auftrag des Kaisers Friedrich II. von Hohenstaufen, der im Alter von 3 Jahren Herrscher des Königsreiches Sizilien wurde, beherrscht die Burg mit ihrer massiven, achteckigen Form die Landschaft. Sie gilt als ein geniales Beispiel mittelalterlicher Architektur, wobei jedoch Bauelemente unterschiedlicher Stile, Traditionen und Epochen vereint sind.

Der streng mathematisch und astronomisch konzipierte Grundriss basiert auf der Zahl acht, die sich ständig wiederholt, während seine Lage zu bestimmten Zeiten des Jahren zu ganz bestimmten Licht- und Schattensymmetrien führt, die seit Jahrhunderten Wissenschaftler begeistert und so manches Rätsel aufgibt. So ist auch bis heute unklar, welche Funktion die Burg, welche ein UNESCO-Weltkulturerbe darstellt, hatte.

Rückfahrt nach Bari. Abendessen in Bari

Itra - Tal

Fahrt mit dem Privatbus nach Andria  - Besuch eines Käseproduzenten, der die für Andria berühmte Burrata erzeugt. Erfunden wurde die Burrata 1956, als ein starker Schneefall den Transport der Milch der außerhalb gelegenen Höfen in den Ort verhinderte. Um die Sahne zu konservieren, wurde sie in Mozzarella-Säckchen verpackt. Die Besichtigung gibt Aufschluss über die Herstellung und verrät so einiges über die Qualität Burrata, die mittlerweile ein begehrtes Gourmet-Produkt darstellt.

Besuch eines Weingutes mit Spaziergang im Weingarten und Verkostung. Seit acht Generationen wird der landwirtschaftliche, biodynamische Betrieb im Einklang mit der Natur und der Tradition bewirtschaftet und seit 2011 ist er Demeter zertifiziert. Neben dem Weinanbau in einer Höhe von 250 m ü. M. werden Gemüse, Obst und Oliven produziert. Das mediterrane Klima, eine sanfte Hügellandschaft, die Anwesenheit von Eichenwäldern und eine extensiv geführte Landwirtschaft tragen zur Erhaltung der Biodiversität und zur Ausgewogenheit dieses wertvollen Ökosystems bei.

Mittagessen in einer besonderen Masseria mit anschließendem Rundgang. In der antiken Masseria aus dem 15. Jh. bewirtet Sie Riccardo. Der Rechtsanwalt hat es vorgezogen seiner großen Leidenschaft der Gastronomie zu folgen und den Familienbetrieb in fünfter Generation weiterzuführen. Die territoriale Küche berücksichtigt die Produkte der jeweiligen Jahreszeit, die größtenteils auf seinem Grund und Boden angebaut werden.

Weiterfahrt über den Nationalpark der Alta Murgia. Das Kernland Apuliens, die Murgia, erstreckt sich bis weit in die Provinzen Brindisi und Taranto.

Stopp in einem Garten bei Altamura. Die Geschichte dieses Gartens aus den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahm seinen Lauf als sich ein Agronom und Landschaftsarchitekt sowie seine Frau in ein gelb-weißes Haus aus dem Beginn des 20 Jh. und einen seit 50 Jahren verlassenen Garten mit Wäldchen aus 40 Pinus halepensis, acht Mandelbäumen, einem Vogelbeerbaum, einen Azoroldorn, eine Kletterrose der Sorte Félicité und Perpetué, einen Flieder sowie Brombeersträuchern verliebten und schließlich 2009 kauften. Entdecken Sie diesen Garten ohne Erde, ohne Wasser, der mit viel zu viel Sonne und Hitze im Sommer und zu viel Kälte und Eis im Winter zu kämpfen hat. Filippo begleitet Sie durch seinen speziellen Garten der ausdauernden Pflanzen und Gräser, wie die Stipa austroitalica und Lygeum spartum, sowie im Territorium kultivierter Pflanzen. Bei einem Kräutertee im Glashaus erzählt er Ihnen auch über seine Bemühungen, um die Wiederherstellung der traditionellen mediterranen Macchia.

Weiterfahrt zu unserer Unterkunft Check-in in der Masseria Cervarolo. Abendimbiss in der Masseria. Bei Wein und Häppchen lassen wir den Tag ausklingen.

Tagesausflug nach Martina Franca und Ostuni

Sortengarten Pomona. Paolo Belloni führt Sie durch sein Reich der Biodiversität. Im Konservatorium hat er etwa 1‘000 zum Teil antike Sorten von Obstbäumen gepflanzt: Aprikosen, Zitronen, Orangen, Kirschen, Pflaumen, Quitten, Granatäpfel bis hin zu den Maulbeerbäumen. 30 verschiedene Tafeltraubensorten und 220 Feigensorten, wobei einige antike Besonderheiten wiedergewonnen wurden, wachsen auf seinem Grundstück im Ausmaß von 10 ha eingebettet in eine typische mediterrane Macchia in der natürliche Olivenbäume, aber auch Kräuter nicht fehlen dürfen. • Zeit zum Flanieren in der schmucken Altstadt von Martina Franca. Die elegante Barockstadt liegt im Südosten der Murgia, ungefähr 30 km von Taranto entfernt – genau in der Mitte zwischen dem ionischen und adriatischen Meer. • Weiterfahrt nach Ceglie Messapica. Mittagessen in einer traditionellem Familiengeführten Trattoria in diesem für die Gegend charakteristischen Ort. • Kaffeepause in einem kleinen Privatgarten bei Ostuni und anschließend . • Besichtigung der sog. «Weißen Stadt» Ostuni. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln mit Blick auf die Olivenhaine vor der Adriaküste auf einer durchschnittlichen Höhe von 223 Metern. Aufgrund der vorherrschenden Farbe der Häuser trägt Ostuni den Beinamen Città Bianca (Weisse Stadt). Die Gegend um Ostuni wurde seit der Steinzeit besiedelt, ursprünglich durch die Messapier und dann durch Hannibal zerstört. Unter den Griechen kam es zum Wiederaufbau der Stadt. Ihr Name rührt vom griechischen Wort Astu Néon (Neue Stadt).

Fahrt zurück in die Masseria • Gemütliches Abendessen in der Masseria

Ausflug in einen botanischen Garten bei Monopoli und nach Polignano a Mare

Fahrt von der Masseria nach Monopoli, geführter naturalistischer Spaziergang im paradiesischen Giardino Lama degli Ulivi www.lamadegliulivi.it/gallery  Im suggestiven Szenarium in einer vom Wasser ausgewaschenen Karstniederung (Lama) zwischen Meer und der Hügellandschaft liegend, verbinden sich Natur und Geschichte. Zeugnis davon sind die beiden freskengeschmückten Felsenkirchen Iacovella und Santa Cecilia. Dieses botanische Juwel glänzt mit seinen im Laufe von 20 Jahren bepflanzten ca. 2‘000 unterschiedlichen Pflanzen-arten. Einige davon sind autochthon, wie die typische mediterrane Macchia mit den jahrhundertealten Olivenbäumen, andere exotischen Ursprungs, die sich aufgrund der Affinität zur Landschaft Apuliens und deren bioklimatischer Bedingungen perfekt einlebten. Weiterfahrt an die Küste nach Polignano a Mare (10 km, ca. 20 Minuten Fahrzeit) • Polignano a Mare Das Geburtsstädtchen von Domenico Modugno, berühmt für seinen Ohrwurm «Volare», thront mit seinen weiß getünchten Häusern stolz und waghalsig auf den zum Meer abfallenden Klippen. • Mittagessen in Polignano a Mare. Nach einem Bummel durch die schmalen, idyllischen Gassen mit fantastischen Panoramapunkten genießen Sie ein Mittagessen auf Fischbasis. • Zeit zum Flanieren und Einkaufen. Rückfahrt in unsere Masseria • Kochlektion in unserer Masseria oder Zeit zum Relaxen. Der Chefkoch lässt Sie in seine Pfannen blicken. In einer Kochlektion verrät Quirino Ihnen erstaunlich einfache Rezepte für Taralli, Orecchiette und Biscotti, mit denen Sie den Geschmack Apuliens nach Hause bringen. • Abendessen in der Masseria

Tagesausflug Zone Massafra und Alberobello

Fahrt von der Masseria in das Trulli-Städtchen Alberobello und Spaziergang zwischen den typischen Rundbauten. Weiterfahrt nach MassafraRundgang im Giardino delle Zoccate. Dieser einem Wäldchen gleichende nördlich von Massafra gelegene Garten besteht neben den uralten Olivenbäumen, Aleppo-Pinien und Johannesbrotbäumen aus spontaner Flora, welche in einem Kalktuffsteinbruch aus dem 15. Jh. auf unterschiedlichen Ebenen entstand. Der Steinbruch wird im lokalen Dialekt Zukkate genannt. Der Name des Gartens leitet sich vom antiken Werkzeug der Zuòkke ab, das beim Schneiden der Steine zum Einsatz kam. Nach der Urbarmachung des Geländes entstand der Garten unter dem unermüdlichen Einsatz von Elisabetta nach und nach in jahrelanger Arbeit. Fahrt vom Garten zum Weingut Amastuola, der Wein-GARTEN Bei diesem Weingut steht nicht nur der vorzügliche und mehrfach ausgezeichnete biologische Wein aus vorwiegend autochthonen Rebsorten im Mittelpunkt, sondern auch ein Projekt des katalanischen Garten- und Landschaftsarchitekten Fernando Caruncho. Das weltweit einzigartige Werk, ein Zusammenwirken von Ästhetik, Produktion und Tradition wird international anerkannt. Die harmonische Folge von parallel über 3 km, wie Wellen gleitende Rebstockreihen werden nur von 24 Inseln mit insgesamt 1‘500 mehr als 800 Jahre alten Olivenbäumen unterbrochen. Diese vom Forschungszentrum in Perugia untersuchten und datierten Baumgreise wurden auch an beiden Seiten entlang der Straße, welche zur alten Masseria des Betriebes führt, gepflanzt und bilden eine silbrig-grüne, lebende Mauer. Dieses Licht und Schatten Farbspiel zwischen den silbrig glänzenden Olivenbaumblättern und dem intensiven Grün der Reben schenkt einen wunderbaren Kontrast. Ferdinando Caruncho spricht von «Wellen der Zeit, welche seit der Antike diesen Ort durchschreiten. Rückfahrt in die Masseria • Abendessen in der Masseria

AKTUELLES

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