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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

29. April - 03. Mai 2019 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 2.645,– pro Person im DZ ab / bis Venedig, Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich

Einzelzimmer + EUR 490,–
Mind. 12 – max. 16 Gäste
Anzahlung EUR 270,– p. P.

Frühbucherrabatt

EUR 75,- p.P. (bis 20. Dezember 2018)

Anmeldeschluss

31. Januar 2019 / danach auf Anfrage

Buchungsanfrage

Venedigs exklusive Privatgärten

Unter der Führung unserer Gartenexpertin und Buchautorin Mariagrazia Dammicco «Die geheimen Gärten von Venedig» und Begleitung von Dr. Ursula Prügger, tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt, die Venedig Besuchern sonst verborgen bleibt.

Seit Jahrhunderten sind zauberhafte, verborgene Grünflächen Teil der urbanistischen und architektonischen Struktur der Stadt: Oasen der Stille, kleine Eden inmitten des Labyrinths von Gässchen und Kanälen – ihrer gibt es mehr als fünfhundert. Oft sind sie winzig und vielfach hinter hohen Mauern versteckt. Manche können nur von einem Kanal aus erahnt werden. Das Venedig der historischen Gärten ist als ein Kulturgut zu werten, welches von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Diese «Monumente» lebender Materie haben für die Stadt dieselbe Bedeutung wie seine Gemälde, Skulpturen, Kirchen und Paläste. Jeder Garten spiegelt den Geschmack, die Kultur, den Sinn für Ästhetik ihrer Eigentümer oder jener, welche die Gärten in ihrer Epoche geschaffen haben, wieder. Dahinter steckt häufig eine Geschichte, Philosophie oder Symbolik. Das Besondere der Venezianischen Gärten ist ihre Umgebung – das salzige Wasser. Kleine, in der Lagune schwimmende Ziegel oder Beete aus Erde wurden auf sehr engem Raum von Menschen angelegt und mühsam dem salzigen Element entrissen. So verfügt jeder «Hortus» über sein eigenes Mikroklima und Mini-Ökosystem, welches von ihren Eigentümern und deren Liebe zu Pflanzen am Leben erhalten wird. In Venedig sind die Gärten im Einklang mit den Auswirkungen der Mondanziehungskraft und dem Wechsel zwischen Flut und Ebbe. Die Kostbarkeit dieser Orte liegt in ihrer Zerbrechlichkeit, als ein Teil der Zerbrechlichkeit Venedigs selbst.

Ein Gourmet-Streifzug ergänzt das Programm und gibt einen guten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte venezianische Küche mit ihren lokalen Produkten.

Privatgarten des «Palazzo Contarini dal Zaffo»

Im Geisterhäuschen, «Casino degli Spiriti» gaben sich Künstler und Literaten ein Stelldichein. Es liegt im Bereich der nördlichen Lagune und der weiten Wasserfläche der «Sacca della Misericordia». Er zählt zu einen der weitläufigsten und auf Grund der zahlreichen perspektivischen Illusionen sowie dem Reichtum an Statuen zu den berühmtesten Renaissancegärten Venedigs. Nach wechselnder Geschichte wurden der Palast sowie der Garten zwischen zwei religiösen Institutionen aufgeteilt – der «Piccola Casa della Provvidenza Cottolengo» und der «Casa Cardinal Piazza» – welche noch heute die Leitung innehaben. Die geschichtlichen Änderungen, beeinflussen nicht die Faszination dieses Ortes mit dem herrlichen Panorama auf die offene Lagune, antiken Steinüberresten und Mauern, hundertjährigen Bäumen und Geschichten, welche ihren Ursprung in seiner prunkvollen Vergangenheit finden.

Garten des «Palazzo Rizzo Patarol/Grand Hotel dei Dogi»

Vor dem Gartenbesuch verweilen Sie im Park des Palazzo Rizzo Patarol, heute stilvolles Hotel an der Fondamenta Madonna dell’Orto zu einem Kaffee. Der Park des «Palazzo Rizzo Patarol» war einst Sitz der Botschaft von Savoia und Frankreich sowie eines Klosters. Heute beherbergt der Palazzo das «Boscolo Grand Hotel dei Dogi». Ursprünglich war der Park ein botanischer Garten mit Blick auf die nördliche Lagune. Mit seiner eleganten Loggia palladischen Einflusses wurde er als «eine der venezianischen Besonderheiten, welche Fremden zu zeigen ist» zitiert. Vor einigen Jahren auf Wunsch der Eigentümerin Mariagrazia Boscolo restauriert, bewahrt dieser Garten mit seinen kleinen Erhebungen, der Brücke und so genannten Eishöhlen seine suggestive, romantische Gestaltung. Führungen in den 3 Gärten durch die venezianische Gartenexpertin Mariagrazia Dammicco in italienischer Sprache, gedolmetscht durch Dr. Ursula Prügger. Nachmittag - 2 Stunden kulturelle Führung in Venedig in deutscher Sprache.

Insel Burano, der Weingarten Venissa auf der Insel Mazzorbo

Nach einem Rundgang auf der für seine bunten Fischerhäuser und die Spitzenklöppelarbeiten bekannten Insel überqueren wir die kleine Brücke, die uns auf die Mini-Insel Mazzorbo führt.

Der Weingarten Venissa auf der Insel Mazzorbo

Um die Bedeutung der Weinbautradition in Venedig zu verstehen, sollte man sich vor Augen halten, dass es auf der Piazza San Marco bis 1.100 einen Weingarten gab. Die ersten Spuren des Weinbaus gehen auf über 2.500 Jahre zurück, und die Inseln der Lagune wurden immer kultiviert, um ein Minimum an Selbstversorgung in einer Lagune zu ermöglichen, in der 92% der Oberfläche Wasser ist. Venissa wurde 2002 gegründet, als Gianluca Bisol in Torcello vor der Basilika Santa Maria Assunta, der ältesten Kirche Venedigs, einige Weinreben der einheimischen Rebsorte Dorona entdeckte.

Bei einem Spaziergang durch den nur 0,8 ha umfassenden Weingarten erfahren Sie wie die Geschichte weiterging und was der Weinbau in der Laguna mit sich bringt.

Mittagessen in der Osteria Contemporanea des Weingutes Venissa

Die Idee hinter der zeitgenössischen Osteria Venissa ist es, die Tradition und die Atmosphäre der klassischen venezianischen Osteria mit der kulinarischen Entwicklung und dem gegenwärtigen Geschmack zu verbinden. So interpretiert der Michelin Sternekoch traditionelle Gerichte mit neuen Nuancen.

Insel Giudecca

Von Mazzorbo fahren wir mit dem Vaporetto durch die Laguna zuerst zurück auf die Fondamenta Nove und dann weiter auf die Insel Giudecca.

Auf der früher wegen der üppigen Obst- und Gemüsegärten beliebten Insel Giudecca, auf der die Venezianer bei frischer Luft und weiter Sicht flanierten, bestaunen wir die «salzigen Gemüsegärten» früherer Zeiten und die stimmungsvollen Grünanlagen von heute in zwei Privatgärten. Von der Ostspitze der grossen Insel präsentieren sich San Marco und die südliche Lagune wie ein Gemälde.

Garten des Kirchenkomplexes des Redentore

Der Kreuzgang des Klosters und der Gemüse- und Blumengarten liegen in Richtung der südlichen Lagune. Der von der berühmten Kirche des Andrea Palladio geschützte Bereich ist durch die Jahrhunderte gleich geblieben und auch heute noch pflanzen die Kapuzinermönche dort Obst und Gemüse und produzieren Honig und Olivenöl.

Privatgarten der Manufaktur Fortuny

Neben dem «Molino Stucky» liegt unerwartet der raffinierte Garten mit seinen Glyzinie, Rosen und Granatapfelbäumen, in der heutigen Form geschaffen von der Innenarchitektin Elsie Lee McNeill, spätere Gräfin Gozzi. Weiters haben Sie die Möglichkeit die berühmten Stoffe der Manufaktur «Mariano Fortuny» zu bewundern, welche heute noch an dieser Stelle mit den Webstühlen aus den zwanziger Jahren hergestellt werden. Sie erhalten ein Give away Notizbuch mit Fortuny-Stoffeinband.

Aperitif auf der Aussichtsterrasse des Hilton Molino Stucky

Bei einem Drink auf der Terrasse des Mulino Stucky, einer ehemaligen Getreidemühle und heutigem Luxushotel am westlichen Ende der Insel Giudecca, fangen wir das besondere Abendlicht ein und werfen aus der Vogelperspektive einen Blick auf die Stadt  www.molinostuckyhilton.it

Palastgärten im Stadtviertel Dorsoduro & am Canal Grande

Privatgarten und «Piano Nobile» (Beletage) des «Palazzo Nani Bernardo» Die Fassade des «Palazzo Nani Bernardo Lucheschi», an der Seite der Universität «Ca‘ Foscarini» und gegenüber der «Francois Pinault Foundation» im Stadtteil Dorsoduro gelegen, spiegelt sich im Wasser in der weitesten Kurve des Canal Grande. Im 16. Jh., für die Familie Bernardo erbaut, wurde sie im 18. Jh. umgestaltet und es kam ein Garten nach italienischem Stil hinzu. Gepflegt wird er heute von der Contessa Elisabeth Czarnocki Lucheschi, Tochter der Eigentümerin. Sie beherbergt eine «Trachycarpus fortunei» aus dem Beginn des 20. Jh., die höchste Palme von Venedig.

Anna's Garten im «Palazzo Malipiero Barnabò

Der Palazzo Cappello Malipiero Barnabò mit seinem traumhaften Garten weist auf den Canal Grande gegenüber vom «Ca’ Rezzonico», während sich sein versteckter Eingang in der Nähe des «Palazzo Grassi» am Campo San Samuele befindet. Als der Palast im 13. Jahrhundert gebaut wurde, gab es am Canal Grande keine Gärten. Er wurde im 18. Jahrhundert angelegt und orientiert sich am Renaissance-Stil mit seiner Vorliebe an zahlreichen Statuen. Der Garten reicht direkt an den Canal Grande und ist öfters Drehort für Filme und Schauplatz von Privatfesten. Der Palast wurde von 1986 bis Anfang 2016 von der kürzlich verstorbenen Gräfin Anna Barnabò bewohnt. In einem seiner Räume wurde der weltberühmte Verführer Giacomo Casanova geboren. Von Anfang an widmete sie sich vor allem ihrem Garten. So liess sie im Lauf der Jahre Hunderte von Buchsbäumchen, Oleanderbüschen, Iris und Rosen, wie die antiken Sorten «Blue Moon» oder «Salet», pflanzen.

Goldklopfer

Der letzte italienische Blattgold-Hersteller weiht uns in seine Handwerkskunst ein. Seit 1926 erzeugt der Familienbetrieb in einem antiken venezianischen Gebäude im Dienste von Mosaikkünstlern, Dekorateuren, Vergoldern, Restaurateuren und Küchen-Chefs Blattgold.

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